Schloßplatz Ebringen

Neugestaltung des Schlossplatzes Ebringen mit dem Ziel, den großzügigen Charakter des Platzes zu erhalten und die historische Struktur herauszuarbeiten. 

Dem Schloss wird ein Rahmen aus Granitpflaster gegeben, der sich bis zum Platzeingang zieht und dort eine Aussichtsfläche bildet. 

Der Schlossplatz wird mittels Stufen in zwei Nutzungsbereiche unterteilt, es entsteht im nördlichen Bereich eine Terrasse zum Sitzen unter Bäumen. Die Hauptfläche des Platzes wird um zwei Stufen abgesenkt, um eine ebenere Fläche für Veranstaltungen zu erhalten.

Der hintere Schlosshof, bisher Bauhoffläche, wird als neuer kleiner Hof herrausgearbeitet und bietet damit einen ruhigen Ort für kleinere und beschauliche Feste.


Außenanlage Trambahnmuseum MVG, München

Umplanung eines ehem. Werkgeländes der MVG zur Außenanlage des neuen Straßenbahnmuseums. Der bisher parkartig bepflanzte Vorbereich wird freigestellt, es entsteht ein Rahmen für die Fassade des denkmalsgeschützten Gebäudes. Der breite Zugangsweg führt den Besucher zum Museum. Zu Öffnungszeiten kann der Vorbereich des Gebäudes als Café-Terrasse und Aufenthaltsbereich dienen. Streifen in der Rasenfläche werden mit Stauden und Gräsern bepflanzt und nehmen mit ihrer linearen Form und Ausrichtung Bezug zu den Ausstellungsstücken des Museums auf. Neuordnung des Parkplatzes. An Arbeitstagen wird das Gelände weiterhin als Werksgelände genutzt und darf für Besucher nicht zugänglich sein.


Quartier Niederweiler

Das Quartier Niederweiler ist eine kleine Siedlung aus Wohnhäusern und Werkstätten für behinderte Menschen, in der ein Laden / Cafe und ein Marktplatz angeordnet sind.

Die Freianlage des neuen Quartier Niederweiler wird in verschiedene Zonen aufgegliedert.
Der Bereich um Café und Laden ist im Verhältnis zur Fahrfläche und Stellplätze etwas erhöht, um den Nutzern dort Sicherheit zu bieten.
Die große Platzfläche zwischen den Wohnhäusern ist als nutzbare Fläche geplant, aber durch die Wahl verschiedener Materialien in den Belägen deutlich aufgegliedert in die einzelnen Nutzungsarten. Der Fahr- und Fußwege sind aus verschiedenfarbigem Betonpflaster gestaltet, die eigentliche Platzfläche ist aus wassergebundener Fläche vorgesehen, was den Platz „weicher“ macht. Eine große Linde akzentuiert den Platz, drei weitere kleinere Bäume (z.B. Obstbäume) sind auf der angrenzenden Rasenfläche vorgesehen. Diese Rasenfläche ist für Feste und Märkte nutzbar, bzw. kann mit einer flachen Ausmuldung als Regenwassersickerfläche ausgebildet werden.

Die den Wohnungen / Werkstätten zugeordneten Gartenflächen sind durch Zäune / Mauern von der gemeinsamen und öffentlichen Fläche abgegrenzt. Die Gartenflächen sind mit Terrassen, barrierefreien Wegen und Beeten gestaltet, so daß die Nutzer hier vielfältig aktiv werden können.


Domäne Hochburg, Emmendingen

Die Domäne Hochburg ist ein ökologisch bewirtschafteter Modellbetrieb des Landes Baden-Württemberg.
Die Anlage, Gebäude, Stallungen, Technik ist vollständig veraltet und soll in mehreren Baubaschnitten modernisiert werden und damit auch baulich als Modellbetrieb ertüchtigt werden.

Die Grundidee des Entwurfes bezieht sich auf die historische Situation der Anlage, denn es gab einmal vier Wehrtürme, einer davon ist im südöstlichen Bereich des Gesamtkomplexes noch erhalten.
In der Entwurfsidee werden die (vermuteten) Standorte der anderen zwei Wehrtürme herausgearbeitet und als kleine Platzflächen / Treffpunkt / Aussichtsplattform für die Besucher der Domäne gestaltet. Zwischen diesen beiden Punkten spannt sich die Hauptachse des Areals auf, die entlang der Grünfläche / Parkgelände verläuft und durch eine neue Baumreihe akzentuiert wird. Zur gestalterischen Anbindung des Parkgeländes wird der Höhensprung zum Besucherweg durch zwei Stufen in der Rasenfläche gefasst.
Vom Parkplatz (Bestand, östlich der neuen Halle) gelangen die Besucher zum ‚Wehrturm Infopoint‘, eine mit Sitzblöcken unter einem großen Baum gestaltete Platzfläche, von dort aus entlang der Hauptachse weiter zum ‚Wehrturm Aussicht‘. Hier wird die Höhensituation des Geländes genutzt und ein kleiner Platz mit Ausblick zu den Stallgebäuden und der landwirtschaftlichen Hoffläche vorgesehen, da die Hoffläche nicht von Besuchern genutzt werden soll. Im Bereich des ‚Wehrturms Infopoint‘ wird auch der zukünftige Laden / Café der Domäne mit Außensitzbereich sein.
Parallel zu dem Besucherweg, aber durch unterschiedliche Beläge voneinander getrennt verläuft der landwirtschaftliche Weg, der u.a. das Heulager, Strohbergehalle und LTZ-Halle erschließt. Zwischen Weg und Heulagerhalle erstreckt sich eine Grünfläche, die mit Staudenflächen und kleinen Obstbäumen und -sträuchern ansprechend gestaltet wird.


Sanierung Ufermauer Stadtsee, Staufen

Sanierung der östlichen Ufermauer des Stadtsee Staufen unter ökologischen und denkmalschutzrechtlichen Gesichtspunkten.